Freilegung

Ein kleiner operativer Eingriff wird nötig, wenn ein Implantat eingesetzt wurde, welches von Schleimhaut bedeckt eingeheilt ist (zwei-zeitiges Verfahren). In örtlicher Betäubung wird dann mit einem Skalpell oder einer Schleimhautstanze die meist dünne Schleimhaut über dem Implantat eröffnet, so dass das Innengewinde des Implantatkörpers für die Aufnahme des späteren Zahnersatzes zugänglich ist. Der Eingriff selbst ist nicht belastend und bereitet in der Regel keine Probleme.

Begleiterscheinungen wie Schwellungen, Blutungen, Schmerzen usw. treten nur in sehr milder Form auf. Selten entsteht lediglich für 1-2 Tage ein "wundes Gefühl". Die Freilegung endet mit dem Eindrehen von kleinen 1-5 mm hohen Schleimhautformern, die bewirken sollen, dass sich um das Implantat eine schöne, dem natürlichen Zahn möglichst ähnliche, Schleimhautmanschette bildet. Diese ist wichtig für ein ästhetisch optimales Ergebnis und sorgt für einen harmonischen Übergang vom Zahnfleisch zur Implantatkrone.

Nach ca. 1-2 Wochen kann dann mit der prothetischen Versorgung begonnen werden

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